Denn sie wissen, was sie tun - Über diesen Blog

Sie wissen wer wir sind. Bleibt die Frage, warum wir das hier machen und was das für ein Blog das werden soll.

Das ist nicht ganz einfach zu beantworten. Gehen wir halbwissenschaftlich-hemdsärmelich vor: Schauen wir bei Wikipedia (Aber bitte nie zitieren!), was es denn so für Blogs gibt.
Geht man die Blog-Typologien durch, so haben wir sicher etwas von den Erstgenannten: den “Edublogs”. Bildungs-, Lern- und Lehrthemen interessieren uns stark. Denn das ist unser täglich Brot, unsere Branche. Zweitens: Corporate Blogs. Nun gut, wie gesagt, da wir scholarz.net selbst erfunden und entwickelt haben, sind wir geneigt, über dessen Vorzüge für unsere Forschungsarbeit zu schwadronieren. Aber das soll bitte nicht unser einziges Thema sein. Drittens: Einen “Funblog” hatten wir direkt nicht im Sinn, aber Kinder von Traurigkeit sind wir Würzburger auch wieder nicht. Ein nur sachlich-abstrakter Theorieblog würde uns bald langweilen (und Sie?). Aber weiter in der Liste: “Krimiblog”, nein. “Linkblog”, nein. “Litblog” (wäre schön für Alex, unseren Germanisten), aber nein. Nein, nein, nein.

Blog

Fazit:

Manche Facette decken wir ab, andere gar nicht. Scholarz.blog könnte so etwas werden, wie eine Plattform für alles, was wissenschaftliches Arbeiten als Thema und den Nachwuchsforscher als Person tangiert. Für alles, das uns und unsere Leser interessiert und nützt. Wir sind und schreiben mit und für junge Wissenschaftler, die mit Begeisterung bei ihrer Arbeit sind, aber sich auch für mehr als nur ihre Arbeit interessieren. Eben die “Scholarz”. Wir posten hier über uns, unser Forschungsprojekt und unsere Forschungssoftware, über alle Fragen des wissenschaftlichen Laborierens und Leidens, des akademischen wie außercurricularen Lebens. Daher auch unser Motto: “spotlights on academic life”. Auf mehr wollen wir uns jetzt noch gar nicht festlegen.

So viel zu unseren Vorstellungen. Und was ist mit Ihnen? Was würde Sie denn interessieren?

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4 Antworten zu “Denn sie wissen, was sie tun - Über diesen Blog”

  1. Elke sagt:

    Nun, das “Akademische Leben”, sollte es nicht in erster Linie aus Inhalten bestehen, wissenschaftlichen Fragen hoffentlich existenzieller Natur?
    Lieber Daniel, auch wenn wir eine kurze Diskussion darüber geführt haben, ob man hier nun fachliche Fragen diskutieren solle oder nicht, und Du sagtest, sie würden den Rahmen sprengen: aus meiner Perspektive braucht der Mensch zunächst ein Bedürfnis, um zu sprechen- um sich sogar die Mühe zu machen, etwas schwarz auf weiß zu verfestigen, braucht er schon einen echten Grund:
    unerträgliche Langeweile, Verzweiflung, Schmerzen, Informationsdefizite, Leidenschaft, brennenden Wissensdurst.
    Oder ein festgelegtes Thema, am besten fachlicher Natur.
    Wie wäre es, wenn einer der Herren Promovierenden einmal Farbe bekennt, und uns Leser mit einem tatsächlichen Problem konfrontiert?

  2. Daniel sagt:

    Nun, dann hoffe ich mal, das möglichst wenige Leser hier unerträgliche Langeweile, Verzweiflung und Schmerzen leiden…
    Aber im Ernst: Wären fachliche Fragen nicht zu speziell? Würden wir damit nicht einen Großteil der Zielgruppe langweilen? Möchtest du gerne über meine Probleme mit der polit-ökonomischen Theorie der Staatsverschuldung und Alex’ aktuelle Gedanken zu Jean-Paul lesen?

    Daher ist es unser Ansatz, über die Themen zu schreiben, die Wissenschaftler aller Fachrichtungen interessieren. - Fragen zur Promotion, Tipps ums wissenschaftliche Arbeiten, aber auch mal einen Artikel über den besten Cappuccino, oder das Lehrstuhl-Leben. Und natürlich berichten wir auch über unser Forschungsprojekt und unsere Software (siehe Startseite rechts “Mehr Informationen”).

    Aber andererseits… Man könnte diesen Blog ja auch als Vorstellungsplattform für Forschungsthemen nutzen. Verschiedene Doktoranden stellen ihre Arbeitsfelder vor. und wir bekommen einen spannenden Überblick über die weit gefächerte Welt der Wissenschaft. Spannender Ansatz. Würde das noch mehr Leser interessieren? Wir sind offen für eine Veränderung des Konzepts. Was meinen Sie?

  3. Elke sagt:

    Ich persönlich fände es spannend, verschiedene Fragestellungen verschiedener Wissenschaften hier vereint zu sehen. Ich weiß nicht, bis in welche Details hinein es funktionieren könnte, aber wäre es nicht vielleicht ein interessanter Versuch, ein Problem aus dem eigenen Fachgebiet einmal so zu formulieren, daß es auch für Wissenschaftler anderer Bereiche nachvollziehbar ist, um so einen interdisziplinären Austausch zu entfachen?

    Gerade Wirtschafts- und Geisteswissenschaften werden immer wieder als ein Oppositionspaar dargestellt, auch wenn die Gesellschaft beider Richtungen bedarf! Vielleicht könnte es letztendlich Synergie-Effekte geben bei einer bewussten Konfrontation?

    P.S.: Germanistischer Beitrag: Langeweile und Schmerz sind oft Motor fürs Schreiben- das Resultat, wie die Weltliteratur zeigt, jedoch im Gegenteil oftmals Verwunderung und Amüsement!

  4. Daniel sagt:

    Ok, danke für die Anregungen. Dann werden wir mal sehen, ob wir im Laufe der Zeit ein paar fachliche Gastautoren für den scholarz.blog finden.
    “Langeweile und Schmerz als Triebfedern wissenschaftlicher Forschung” wäre doch mal ein interessanter Beitrag. Hat jemand Ahnung und Lust sowas zu schreiben?

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