Archiv für Januar 2008

“Du studierst doch…” – Reloaded

Januar 30, 2008

Vielen Dank für die tollen Beiträge und Vorschläge. Ich habe sie hier in den zweiten Teil mit aufgenommen:

… Geologie”: Theologie? Biologie? – oder – Kannst du mir sagen, was das für ein Stein ist? (Lutz)

…Informatik“: Bei meinem Drucker verschmieren immer die Farben (Christian) – oder – Ich habe mir mal wieder einen Virus eingefangen – oder – kannst du mich beim Notebookkauf beraten?

…Ingenieurswissenschaften”: Meine Waschmaschine ist kaputt… (Christian)

…Journalistik”:

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“Du studierst doch…”

Januar 29, 2008

Als ich letzte Woche abends auf den Uni-Parkplatz kam, musste ich feststellen, dass mir jemand ins Auto gefahren war. Kein Zettel, gar nichts. Also auf die Polizei und Anzeige machen. Als ich dann beim Protokoll gefragt wurde, was ich denn so mache, kam wieder so eine Déjà-Vu-Situation, die ich nur allzu gut aus meinem Studium kannte: „Ach, Sie studieren Germanistik? Dann könnten Sie mir vielleicht mal helfen. Ich frage mich bei meinen Protokollen immer, ob es …“ Natürlich war es wieder eine Rechtschreib/Grammatik-Frage. Es ist schon interessant, wie wir Wissenschaftler von Außenstehenden immer wieder auf ein paar wenige Funktionen reduziert werden, z.B. Germanist = Duden.

alexduden2.jpg

Ich habe Kommilitonen aus anderen Fachbereichen gefragt und hier mal eine Übersetzungsliste für die eigentliche Bedeutung von „Du studierst doch …“ erstellt:
„Du studierst doch …

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WWW Würzburg – Ein Kleinod der Wissenschaft

Januar 26, 2008

Die Auflösung von letztem Post: natürlich, es ist das schöne Würzburg von dem wir so schwärmen. Eine Stadt wie geschaffen dafür, die Heimat von “scholarz.net” zu sein. Eine Stadt der Bildung und Forschung, in der die Prinzipien unserer Software schon im vor-digitalen Zeitalter gelebt wurden.

Mit über 100 Schulen und Hochschulen hat Würzburg eine Dichte an Bildungseinrichtungen wie kaum eine andere deutsche Stadt. Und mit der Musikhochschule die älteste Musikausbildungsstätte bundesweit. Bildung zählt hier noch etwas. Ja selbst unsere Oberbürgermeisterin ist promoviert. Titel ihrer Dissertation: “Schwangerschaftsabbruch als sprachliches Problem – Eine linguistische Textanalyse ausgewählter Gesetzentwürfe zur Reform des § 218 StGB”. Ganz in Linie mit der Bayerischen Staatsregierung sieht die “Ursula von der Leyen der Provinz” (Die Zeit) die Zukunft Würzburgs als “Stadt der Wissenschaft und Bildung”. Ja, und da passen wir wunderbar ins Stadt-Konzept!

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Patria nostra – Von wo wir bloggen

Januar 24, 2008

Natürlich könnten wir von überall bloggen. Aber hier gefällt es uns schon besonders gut. Warum?

DieFestung

Stellen Sie sich vor: Eine Stadt quasi ohne Industrie und doch nur 3 Prozent Arbeitslosigkeit. Die deutsche Provinzmetropole mit den meisten unter 25-jährigen, gezeichnet von einer der furchtbarsten Bombardements des letzten Weltkriegs und ausgestattet mit der größten kirchlichen Sammlungen zeitgenössischer Kunst nördlich der Alpen. Hm. Eine Idee?

Augen schließen: Eine Stadt umrahmt von Weinbergen, umschlängelt vom blauen Main, prächtig besteckt mit 38 Kirchtürmen verschiedenster Epochen, geadelt mit einer zum Weltkulturerbe zählenden fürstbischöflichen Residenz, weit sichtbar überragt von einer markant-wuchtigen vier türmigen Festung. Wissen Sie´s jetzt?

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Halsschmerzen, Wortfindungsschwierigkeiten und Texte schreiben

Januar 22, 2008

So ein Mist: ich bin krank und hänge mit Halsschmerzen daheim rum. Das einzig Positive daran ist, dass mein Sohn gerne mit den Halstüchern spielt.

David_Tuecher

Wenigstens komme ich nun dazu, einen kleinen Nachtrag zum letzten Post zu schreiben.

Markus hat mir als Reaktion diesen Link geschickt. In dem Artikel werden 5 coole Schreibhelfer-Programme vorgestellt, die einem das Verfassen komplexer Texte erleichtern.

Beschreibung:

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Wortfindungsschwierigkeiten? – Zwei Tools für besseres Formulieren

Januar 18, 2008

Wer kennt das nicht: man sitzt vor seiner wissenschaftlichen Arbeit und ringt um Worte. Man korrigiert und stellt fest: Mist, dauernd die selben Formulierungen. Man hat ein Fremdwort, dessen Grundbedeutung man zwar versteht, über dessen Zusammenhänge man aber gerne mehr wüsste.

Der “selbst-und-ständig“-Blog von Elke Fleing stellt zwei nützliche Tools vor, die einem das Formulieren erleichtern können:

wiesagtman.jpg
Wie sagt man noch” – ist ein reines Synonym- & Fremdwörter-Lexikon, das sich auch durch usergenerierten Content immer weiter füllt.

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Die “WORTschatz“-Plattform der Uni Leipzig, gilt als das mit Abstand beste online Synonym-Findungs-Tool.

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Guinnessbuch der Promotionen. Teil III

Januar 16, 2008

Wer war eigentlich der älteste Promovend? Mit Sicherheit lässt sich so etwas schwierig sagen, aber rekordverdächtig ist folgender Herr: Heinz-Karl Völkel hatte nach seinem Renteneintritt mit 60 Jahren ein Studium der Volkswirtschaftslehre begonnen. Nach 8 Jahren Studium arbeitete er 12 Jahre an seiner Doktorarbeit – und wurde mit 80 zum Dr. rer. pol. promoviert. Respekt!

Die ganze Zeit lag unser Fokus nur auf dem einzelnen Promovenden. Doch wieviele solcher “Schützlinge” kann eigentlich ein Doktorvater “durchbringen”?

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Guinnessbuch der Promotionen. Teil II

Januar 14, 2008

Schwerer zu beurteilen ist natürlich, was ein besonders “extremes” Dissertationthema ist. Hier sind zwei meiner Favoriten:

Besonders geschickt machte es Hansjoachim Tiedge. Er war im Dienste der Bundesamtes für Verfassungsschutz zuständig für die Abwehr der Nachrichtendienste der DDR, wechselte jedoch die Seiten, um schließlich in der DDR eine Doktorarbeit über “Die Abwehrarbeit der Ämter für Verfassungsschutz in der Bundesrepublik Deutschland” zu schreiben. Für sich favoritenträchtig ist zudem der Titel einer weiteren Arbeit aus der DDR: “Die Entwicklung operativer Vorgänge zum systematischen Eindringen in die exekutive Führungszentrale des Bundeskanzlers in der BRD (Bundeskanzleramt)”.

Ist die Doktorarbeit einmal abgegeben, müssen nur noch die Gutachten geschrieben, die mündliche Prüfung gehalten und das Werk veröffentlicht werden. Nur noch die Gutachten?

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Guinnessbuch der Promotionen

Januar 12, 2008

 

Promovieren ist oft eine trockene Angelegenheit. Grund genug, sich mal mit ein paar witzigen Fakten rund um Doktorarbeiten zu beschäftigen. In Ingo von Münchs Buch “Promotion” gibt es eine Sammlung der kuriosesten Fälle in der Geschichte der Promotion, von denen ich Ihnen einige der extremsten Beispiele hier nicht vorenthalten will:

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