Guinnessbuch der Promotionen. Teil III

By Alex

Wer war eigentlich der älteste Promovend? Mit Sicherheit lässt sich so etwas schwierig sagen, aber rekordverdächtig ist folgender Herr: Heinz-Karl Völkel hatte nach seinem Renteneintritt mit 60 Jahren ein Studium der Volkswirtschaftslehre begonnen. Nach 8 Jahren Studium arbeitete er 12 Jahre an seiner Doktorarbeit – und wurde mit 80 zum Dr. rer. pol. promoviert. Respekt!

Die ganze Zeit lag unser Fokus nur auf dem einzelnen Promovenden. Doch wieviele solcher “Schützlinge” kann eigentlich ein Doktorvater “durchbringen”?

Auch hier hat Ingo von Münch beeindruckende Zahlen: Herbert Oelschläger (Chemie) hat angeblich 114 Dissertationen und 4 Habilitationen betreut. Gerhard Schiedermaier (Bürgerliches Recht) bringt es auf stolze 120 Doktorarbeiten und 10 Habilitationen. Übertroffen werden beide jedoch noch von Hans Peter Ipsen (Öffentliches Recht und Europarecht), bei dem 148 Doktoranden und 7 Habilitanden ihre Arbeiten schrieben. (Wobei Masse nicht gleich etwas über Qualität aussagen muss).

doktorhut

Es gäbe noch unzählige andere amüsante und extreme Beispiele, von denen ich berichten könnte. Vielleicht mache ich das sogar mal in einem weiteren Post. Bis dahin sei allen, die nicht nur trocken-zielführende Literatur für ihre Promotion lesen wollen, das Buch von Ingo von Münch wärmstens empfohlen.Kennen Sie noch weitere lustige oder erstaunliche Anekdoten und Daten rund ums Promovieren?

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