Mein Fakultätskollege Stefan Zimmermann hat kürzlich im Unispiegel von Spiegel Online einen hervorragenden Artikel geschrieben, der das Leiden eines Assistenten mit Abschlussarbeiten wunderbar karikiert. Sehr treffend, sehr witzig, sehr lesenswert.
Mit seiner freundlichen Genehmigung, posten wir ihn hier noch einmal für Sie:
Spät anfangen, die letzte Nacht durcharbeiten und alle Regeln wissenschaftlicher Arbeit ignorieren: Der Würzburger BWLer Stefan Zimmermann, 33, weiß, wie man jeden Dozenten an den Rand des Nervenzusammenbruchs treibt. Folgen Sie einfach seinen Anweisungen:
Klar, Pausen braucht jeder. Aber wann, wie oft und wie lange? Und welche Auswirkungen haben sie auf meine Arbeitseffizienz? Zu diesem Thema habe ich vor einiger Zeit einige interessante Artikel gelesen. Die Sache mit den Biorhythmen ist wahrscheinlich für die meisten schon ein alter Hut…
Sie arbeiten wissenschaftlich? Kennen Sie das Gefühl, irgendwo mal irgendein Zitat gelesen zu haben, das man genau jetzt brauchen könnte? Ja? Beginnt bei Ihnen dann auch die große Suche in Zusammenfassungen, meterlangen Word-Dateien, das Durchforsten ganzer mit kleinen bunten Post-it`s beklebten Bücher? Und am Ende? Stirnrunzeln, Kopfschütteln, Frustration.
Um zu verstehen, um was es bei unserer Wissenschaftler-Software „scholarz.net” im Kern geht, muss man die tagtägliche Arbeit eines eifrigen Wissenschaftlers am eigenen Leib gespürt haben: Unmengen an Informationen müssen aufgenommen, gefiltert und auf ein konkretes Forschungsziel hin verarbeitet werden. Nur wie?
In einer Reihe von Posts in den nächsten Wochen wollen wir Ihnen unser Konzept vorstellen. Heute beginnen wir mit einer kleinen Übersicht.
„scholarz.net“ ist eine Online Software mit folgenden Elementen:
Literaturverwaltung, Wissensmanagement, Social Knowledge und Research Network.
„Wie kann ich effizient forschen? Wie kann ich das Beste aus meinem Wissen und meinen Ideen machen? Wie vermeide ich Datenchaos, wie kann ich Wissen mit anderen austauschen und praktisch mit Kollegen zusammenarbeiten?“ Solche Fragen stehen am Anfang jeder Promotion – auch unserer – und sie stehen im Zentrum unserer Entwicklungsarbeiten an der neuen Wissenschaftler-Software „scholarz.net“. (mehr…)
Susanne Junk von der Uni Hamburg hat mir gemailt. Sie schreibt eine Diplomarbeit zu dem Thema “Nutzeranreize für die Produktion von User Generated Content” und fragt, ob wir den Link zu ihrer Umfrage posten können.
Wir können und werden den “scholarz.blog” zwar nicht mit Posts über persönliche Belange und Links zu sämtlichen Diplomarbeits-Umfragen verstopfen. Aber wenn es mal spannende Anfragen und Hilfegesuche gibt, werden wir sie ab und an mal unter dem Titel “Sie suchen, wir helfen” posten. Wir glauben, dass der Blog dadurch interaktiver und spannender wird.
Was ist das für ein Bild-Ausschnitt in eurem Blog-Header? Und wie sieht das Gesamtbild aus? Und was macht ihr in eurem Blog und wie kommt er an?
Das und mehr wollte die hiesige große Regionalzeitung “Main Post” gerne von uns wissen. Wir haben natürlich gerne geantwortet. Heraus kam folgender Artikel:
…sagt der Präsident der ETH Zürich, Professor Ralph Eichler, in einem Interview mit Spiegel Online. Das ist doch mal ein nettes Kompliment. Hoffen wir mal, das man das auch mal so über uns sagen kann!
Nach einer aktuellen Studie des University College London über die „Google Generation“ starten 89% Prozent der Studenten ihre wissenschaftliche Recherche mit einer Suchmaschine. Dagegen beginnen nur noch 2% mit einem Gang in die Bibliothek. Ohne dass es die wissenschaftliche Welt so recht bemerkt hat, scheint das Internet in Studium und Forschung doch einiges tiefgreifend verändert zu haben…
…und schon befinden wir uns mitten in den Fragestellungen unseres Forschungsprojekts „Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0“ an der Universität Würzburg.
Schreibblockaden sind der Feind aller Forscher. 8 schöne Tipps, wie man solche Blockaden überwinden kann, stellt der Blog Karrierebibel.devor. Zwar nicht auf Wissenschaftler zugeschnitten, aber trotzdem sehr nützlich. Hier geht es zum Artikel.