Mindmapping 2
Es gibt natürlich verschiedene Medien für das Erstellen von Mindmaps:
Zettel und Stift
Vorteile: Maps lassen sich schnell und ohne große Vorkenntnisse (im Gegensatz zu mancher Software) entwerfen, zudem steht einem die Anordnung der einzelnen Linien und Knoten komplett frei, während Computerprogramme oft nur eingeschränkte Gestaltungsmöglichkeiten zulassen.
Nachteile: Auf Papier gezeichnete Mindmaps lassen sich schwer verändern - nach einigen Streichungen muss man ein neues Blatt anfangen, wenn man nicht total den Überblick verlieren will.
Tipp: Interessante Beispiele finden sich auf: http://www.ideamappingsuccess.com/index.cfm
Softwarelösungen
Vorteile: Mit dem Computer erstellte Mindmaps sind oft übersichtlicher und lassen sich leichter verändern. Zudem bieten viele die Möglichkeit, Knoten und ganze Äste auszublenden, so dass sehr viel Information in eine Mindmap geschrieben werden und bei Bedarf versteckt werden kann, um die Übersichtlichkeit nicht zu gefährden.
Nachteile: Eingeschränkte Freiheit im Entwurf und die Notwendigkeit des Sich-Einarbeitens.
Tipp: Mindmapping-Software gibt es mittlerweile zuhauf auch als Open-Source im Internet. Offline verwende ich gerne Freemind, online kann ich Mindmeister empfehlen.
Whiteboards
Vorteile: Whiteboards besitzen im Prinzip alle Vorteile der Stift-und-Papier-Variante und bieten zusätzlich die Möglichkeit, Veränderungen durch Wegwischen schnell und ohne aufwendiges Neu-Schreiben vorzunehmen.
Nachteile: Will man eine neue Mindmap anfangen, muss man die alte wegwischen. Ich löse das Problem, indem ich die Maps mit meiner Digicam photographiere.
Tipp: Whiteboards sind in den kleineren Varianten gar nicht so teuer und daher auch eine Empfehlung für zu Hause - vorausgesetzt die Freundin/Frau lässt es zu, dass man mit seinem “ach so wichtigen neuen Arbeitswerkzeug” die Harmonie der schönen Inneneinrichtung ruiniert
Schlagworte: Doktorand, Tools, Schreibblockade

Februar 6, 2008 um 10:40 Uhr vormittags
… glaubst du, nur männer lesen deinen blog?! bzw. nur männer und lesbische frauen?
[zitat: ... - vorausgesetzt die Freundin/Frau lässt es zu, dass man mit seinem “ach so wichtigen neuen Arbeitswerkzeug” die Harmonie der schönen Inneneinrichtung ruiniert ;-)]
ich finde die whiteboard-variante super und habe mir _sogar_ schon mal ein holzbrett mit tafel-folie beklebt… ganz abgesehen davon kann man das whiteboard ja auch in seinem eigenen arbeitszimmer (falls vorhanden) aufhängen/-stellen :-P.
gruß aus lautern!
Februar 6, 2008 um 1:52 Uhr nachmittags
natürlich kann es auch der Freund/Mann sein - ich hatte eine Situation aus meinem Leben im Hinterkopf, die dann meine Formulierung wohl etwas beeinflusst hat. Am Besten wäre wohl einfach “Partner”
Grüße nach Lautern!