Endlich! – Unsere Wissenschaftler-Software „scholarz.net“

By Daniel

In einer Reihe von Posts in den nächsten Wochen wollen wir Ihnen unser Konzept vorstellen. Heute beginnen wir mit einer kleinen Übersicht.

„scholarz.net“ ist eine Online Software mit folgenden Elementen:

Literaturverwaltung, Wissensmanagement, Social Knowledge und Research Network.

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„Wie kann ich effizient forschen? Wie kann ich das Beste aus meinem Wissen und meinen Ideen machen? Wie vermeide ich Datenchaos, wie kann ich Wissen mit anderen austauschen und praktisch mit Kollegen zusammenarbeiten?“ Solche Fragen stehen am Anfang jeder Promotion – auch unserer – und sie stehen im Zentrum unserer Entwicklungsarbeiten an der neuen Wissenschaftler-Software „scholarz.net“.

Im Mittelpunkt unseres Konzepts steht der einzelne Wissenschaftler. Jemand der seine Forschungsdaten möglichst optimal verwalten möchte. Der Quellen, bibliographische Daten, Zitate und Informationen sammeln möchte, um sie anschließend in seinen Forschungsprojekten in spannende neue Erkenntnisse zu verwandeln. Daher ist der Kern von „scholarz.net“ ein neuartiges Wissensmanagement-System.

Wissenschaftler sind selten Autisten. Wir tauschen unser Wissen mit anderen, inspirieren uns gegenseitig und schreiben Arbeiten mit Kollegen zusammen. Dies alles wird durch die „Social Knowledge“-Funktion von „scholarz.net“ erheblich vereinfacht. Die Daten, die wir in unserer privaten Bibliothek haben, können wir nach Belieben und für jeden Datensatz individuell mit anderen teilen. Mit bestimmten Personen oder auch mit der ganzen Welt. Umgekehrt können wir die öffentlichen Quellen anderer durchforsten und vielleicht die eine oder andere Perle entdecken, die wir sonst verpasst hätten.

Schließlich wird es immer wichtiger sich zu vernetzen, Kooperationspartner zu finden, Kontakte zu pflegen. Dies leistet unser „Research Network“. Dies wird aber nicht einfach das x-te Social Network, sondern etwas Besonderes: Durch die Verzahnung von Profil und öffentlichen Forschungsdaten lassen sich nicht nur optimale Kooperationspartner finden, vielmehr kann man gleich ein gemeinsames Projekt anlegen und synchron daran arbeiten.

Da „scholarz.net“ eine Online-Software ist, kann man sich von jedem Computer dieser Welt aus einloggen und hat sein gesamtes Wissen (!) immer und gleich verfügbar. USB-Sticks werden überflüssig (können also nicht mehr vergessen oder gar verloren gehen…). Und das Beste: Meine Daten sind mir heilig und deshalb habe ich sie gerne ganz, ganz sicher und möglichst mehrmals abgespeichert. Mit „scholarz.net“ werden alle Daten zentral abgespeichert und  geschützt. Vergessene Backups, Viren und Trojaner auf meinem Rechner können ihnen nichts mehr anhaben. Natürlich kann ich sie aber auch auf meine eigene Festplatte runterladen.

Die Software ist im Moment in Private Beta. Sie ist funktionsfähig und läuft, es werden aber noch keine externen Zugänge vergeben. Wir selbst arbeiten schon seit einem Weilchen damit und sind begeistert. Es ist eine signifikante Verbesserung des wissenschaftlichen Arbeitens.

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17 Antworten zu “Endlich! – Unsere Wissenschaftler-Software „scholarz.net“”

  1. Mario Donick sagt:

    Wann ist denn damit zu rechnen, dass die Beta in die öffentliche Phase kommt?

  2. Andrea sagt:

    Genau, das würde mich jetzt auch interessieren! Wann ist es denn endlich so weit?

  3. Martina sagt:

    Ich bin zwar kein Mediziner, aber darüber bin ich gestolpert: Du schreibst “Wissenschaftler sind selten Autisten” und hast damit sicher an die grandiose Merkfähigkeit von Rain Man gedacht. Das ist eine sogenannte Inselbegabung, die bei Autisten vorkommen kann, aber leider hindert der Autismus sie, soweit ich weiß, trotzdem an einer wissenschaftlichen Karriere.
    Näheres hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Autist#Inselbegabung

    Nichts destotrotz bin ich gespannt auf die öffentliche Phase und freu mich zudem noch aufs Wochenende ;-)

  4. Markus sagt:

    Ja, sagt mal! Mir scheint das eine irgendwie neue, aber echt nützliche Anwendung zu werden. Wie lange braucht ihr noch?

    Gruß an euch Tüftler,
    Markus

  5. Faustus sagt:

    Also, ich würde mich hier schon mal um einen Betatestposten bewerben :-)
    Und ich glaube, mit dem Thema Autismus wolltet Ihr eher auf die selbstgewählte Isolation hinaus… ;-)

  6. Johannes Moskaliuk sagt:

    Auf diesem Weg nochmal ein Kompliment für die bisherige Arbeit: http://blog.moskaliuk.com/scholarznet-wissenschaftliches-arbeiten-im-web-20/

  7. Daniel sagt:

    Vielen Dank für die positiven Kommentare und euer Interesse! Das ist sehr ermutigend für uns!

    Wann ist es soweit? Bald!
    Ab Mitte April vergeben wir die ersten Testzugänge (”Golden Ticket”) an alle, die sich auf http://scholarz.net registriert haben. Dann werden wir den Nutzerkreis schrittweise erweitern, bis wir uns schließlich im Sommer ganz öffnen (Public Beta).

    Mit dem Thema Autsismus meinten wir tatsächlich nur, dass jemand isoliert und allein vor sich hinforscht. Sorry, wenn das missverständlich war.

  8. Kurzer Blick auf scholarz.net at viralmythen sagt:

    [...] Moskaliuk konnte sich scholarz.net, das Wissensmanagementtool der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, schon einmal als [...]

  9. Christina sagt:

    Interessantes Projekt. Ich verfolge Euren Blog schon seit einer Weile und warte die ganze Zeit gespannt auf die Veröffentlichung der Beta-Version. Reihe mich hiermit ein in die Schlange der Testinteressierten. :-)

    An der Uni Hamburg planen wir im Rahmen des Projektes ePUSH etwas in diese Richtung extra für Studenten aufzubauen – nähere Infos dazu bald unter http://mms.uni-hamburg.de/blogs/epush/

  10. Daniel sagt:

    Eine kleine Richtigstellung zum Artikel von Benedikt auf dem Viralmythen-Blog: Wir sind ein Forschungsprojekt an der Universität Würzburg, aber natürlich nicht das offizielle Wissensmanagement-Tool der Hochschule.

    @Christina: habe mir ePush mal angesehen. Sieht spannend aus. Wollen wir mal telefonieren? Du kannst mich über das Impressum anmailen.

  11. Gedanken zur wissenschaftlichen Arbeit | Promotionsblog sagt:

    [...] einigen Tagen haben die Macher von scholarz.net endlich erste Details (und hier noch weitere Details) zu ihrer geplanten Software für Wissenschaftler veröffentlicht. [...]

  12. Jonas sagt:

    Hallo, ich arbeite wie Christina auch beim ePush-Projekt an der Uni Hamburg. Und habe mich ebenfalls gerade als Tester auf http://scholarz.net angemeldet.

    Bis zum BETA-Test wünsche ich Euch weiterhin gutes Gelingen!

  13. programmable lcd screen sagt:

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  14. irda linux temic ibm vishay sagt:

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  15. ibm pc300xl sagt:

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  16. 12v controller board programmable motor sagt:

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  17. com sagt:

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