Have a break - Wie Pausen effizienter machen
Klar, Pausen braucht jeder. Aber wann, wie oft und wie lange? Und welche Auswirkungen haben sie auf meine Arbeitseffizienz? Zu diesem Thema habe ich vor einiger Zeit einige interessante Artikel gelesen. Die Sache mit den Biorhythmen ist wahrscheinlich für die meisten schon ein alter Hut…
Quelle: http://www.anleiten.de/selbstorganisation/leistungskurve.html
Viel interessanter fand ich die Untersuchungen über das richtige Pausenverhältnis.
Mehrere Studien haben folgende Pausenfaustregel ergeben: Auf je 75 Minuten Arbeitszeit sollten 15 Minuten Pause erfolgen (vgl. ua. Psychologie Heute, Juli 2005, S.23). Besonders eindrucksvoll zeigte dies eine Studie in Österreich: Bauarbeiter, eine der Berufsgruppen mit den häufigsten Arbeitsunfällen (ca. 20% pro Jahr), wurden in zwei Gruppen geteilt, wobei eine normal weiter arbeitete und die andere die Pausenfaustregel befolgte und weitere Trainings und Beratungen erhielt. Nach drei Monaten hatte sich die Schlafqualität der betreuten Gruppe im Vergleich zur anderen deutlich verbessert, zudem kam es “auch noch neun Monate nach Studienende zu keinem einzigen Unfall”.
Pausen sind aber nicht nur für die Gesundheit wichtig, sondern auch für die Arbeitsqualität. Was bringt es mir, wenn ununterbrochen an meiner Dissertation arbeite, aber dabei so viele Fehler mache, dass ich hinterher entweder eine schlechtere Note bekomme oder nochmal ewig viel Zeit in Nachbesserungen stecken muss? Auch daher empfiehlt es sich, auf regelmäßige Pausen und auf die eigene Leistungskurve zu achten. Ich habe bisher mit der 75/15 Faustregel sehr gute Erfahrungen gemacht, besonders weil die nächste Pause dann immer in greifbarer Nähe ist, was manchmal ein ungeheurer Motivationsschub sein kann.
Zum Schluss seien hier noch ein paar Tipps zu “Rhythmusräubern” und “Rhythmusgebern” aus dem oben genannten Artikel der Psychologie Heute genannt:
Rhythmusräuber:
- Stress ohne die nötigen Pausen
- “Überpowern” von Müdigkeitsphasen durch Aufputschmittel (z.B. Kaffee)
- Reizüberflutung, besonders in Pausen (z.B. durch Computerspielen, Fernsehen)
- Störung des Schlafes ohne Ausgleich am Folgetag
- Unregelmäßige Arbeitsrhythmen (besonders bei Schichtarbeit)
- Jetlag
Rhythmusgeber:
- Regelmäßiger Schlaf und gleichbleibende Essenszeiten
- Pausen (75/15 Faustregel)
- den eigenen Rhythmus kennen lernen und nach Möglichkeit befolgen

Februar 29, 2008 um 9:21 Uhr vormittags
[...] Have a break - Wie Pausen effizienter machen [scholarz.blog] Hier erscheint jeden Morgen von Montag bis Freitag ein ausgewählter Link zu [...]
April 20, 2008 um 11:48 Uhr vormittags
[...] ist es sinnvoll, alle 75 Minuten Pause zu machen - 15 Minuten lang. Zumindest sagt dies ein Blog-Artikel, der sich auf die Zeitschrift Psychologie Heute (Juli 2005, S.23) beruft. Ich habe bisher mit der [...]