Archiv für März 2008

Praxis am Montag (PaM): Unsere neue Post-Serie rund um Tools und Tipps zum wissenschaftlichen Arbeiten

März 31, 2008

In unserer neuen Serie “Praxis am Montag” (PaM) möchten wir wöchentlich über die neuesten Tools für das wissenschaftliche Schreiben berichten. Hersteller locken uns immer wieder mit Visionen, was demnächst alles möglich sein wird. Den ganzen Computer per Sprache steuern? Meine Dissertation nur noch diktieren? Klingt alles toll, nur wann sind solche Technologien ausgereift genug, um den Ansprüchen unserer wissenschaftlichen Arbeit zu genügen?

Im letzten Jahr habe ich mich intensiv mit neuen Programmen und Geräten wie Spracherkennungssoftware oder Scanstiften beschäftigt. Meine Erfahrung: Vieles, was angeblich schon geht, hinkt in der Praxis gewaltig. Aber andererseits wird vieles, was wirklich schon gut funktioniert und eine enorme Arbeitserleichterung bietet kaum genutzt bzw. ist kaum bekannt.

Wir freuen uns auch über jeden Ihrer Erfahrungsberichte über neuartige Software und Geräte. Kommentieren Sie daher einfach die PaM-Posts oder schicken Sie Ihren Bericht an alex[punkt]kluger[at]scholarz[punkt]net!

Screenshots vom neuen scholarz.net Design

März 27, 2008

Darf ich vorstellen: “scholarz.net” in neuem Look. Wir nähern uns dem Tag, da sich unsere Software für Externe öffnen wird. Und nun da das neue Design umgesetzt ist, möchten wir euch ein paar Screenshots zeigen.

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Präsidiale Ratschläge: 5 writing tips by Abraham Lincoln

März 26, 2008

Gutes Schreiben lernt man von guten Schreibern. Abraham Lincoln war ein großer Politiker, dessen Texte heute noch nicht nur wegen ihres brillanten Inhalts, sondern auch wegen ihrer sprachlichen Schönheit gelesen werden.

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Douglas L. Wilson analysiert Lincolns Schreibstil in seinem neuen Buch “Lincoln’s Sword” und zeigt, was man als Autor von Lincoln lernen kann.

Der Blog “Getting things done in Academia” fasst in einem lesenswerten Beitrag die folgenden 5 Ratschläge aus dem Buch zusammen und erläutert sie ausführlicher:

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E-Mail so stark wie zwei Espressi?! – über Einschlafkiller

März 25, 2008
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Normalerweise war es immer mein Standard-Abendritual: Nochmal meine Mail-Accounts und die Termine für den nächsten Tag checken, ein letztes Mal über die Nachrichtenseiten surfen. Und jetzt das: Das neue DAK-Magazin (2_2008) warnt vor Schlafstörungen durch abendliches Überprüfen von E-Mails und SMS. (mehr…)

Eltern haften für ihre Kinder – an der Uni?!?

März 20, 2008

“Nachtigall ick hör dir trapsen” dachte ich, als ich neulich in die Uni kam. Im großen Lichthof vor dem Audimax waren überall am Geländer diese Schilder aufgestellt:

“Besteigen verboten – Eltern haften für ihre Kinder”

Hallo? Was haben solche Schilder bitte an der Uni verloren?! Vorbereitungen auf die immer jünger werdenden Erstis, oder was?

Des Rätsels Lösung entpuppt sich bei näherem Hinsehen:

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Wörterbuch zur Politik (Rezensiert von Kai Bojens; Serie: interdisziplinär relevante Lexika und Nachschlagewerke)

März 18, 2008
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*Das* Nachschlagwerk für die Politikwissenschaft ist in meinen Augen das “Wörterbuch zur Politik” von Manfred G. Schmidt. Auf 825 Seiten erläutert Schmidt in aller kürze Begriffe von “Abberufbarkeit” bis “Zyklische Mehrheit”. Wirklich positiv ist dabei, dass Schmidt bei nahezu jedem Begriff entweder die Grundlagenliteratur nennt, die diesen Begriff gebildet hat, oder auf weiterführende Werke verweist. So hat man einerseits alle Fachbegriffe der Politikwissenschaft kurz und deutlich im Zugriff und gleichzeitig noch Verweise auf vertiefende Literatur. Zumindest bei Politikwissenschaftlern (und solchen, die es werden wollen) sollte das Buch nicht im Regal fehlen. Aber auch jeder andere Politikinteressierte kann hier die Dinge nachschlagen, die anderswo nicht erklärt werden.

Neue Post-Serie: Rezensionen interdisziplinär relevanter Lexika und Nachschlagewerke

März 17, 2008

Interdisziplinarität ist nicht nur ein Modewort, das in keinem DFG-Antrag fehlen sollte, sondern bis zu einem gewissen Grad Teil einer jeden längeren Forschungarbeit. Oft ist es mir schon passiert, dass ich plötzlich eine Definition oder einen Artikel über einen Begriff aus einem anderen Fachbereich brauchte, sei es Theologie, Rechtswissenschaft, Philosophie oder Informatik. Das Problem dabei: Woher weiß ich, welche Nachschlagewerke in diesem anderen Bereich als “anerkannt” und “zitierfähig” gelten? Und meistens würde ich gerne auch gleich wissen, zu welchem Lexikon ich greifen muss, ohne vorher Stunden mit dem Suchen zu verbringen.

Deshalb möchte ich hier die Post-Serie “Rezensionen interdisziplinär relevanter Lexika und Nachschlagewerke” starten. Dazu brauche ich Ihre Hilfe! Welche Standardlexika gibt es in Ihrem Fachbereich? Welche Nachschlagewerke aus anderen Fächern haben Sie als “fachfremder” schon genutzt und als gut verständlich und interdisziplinär relevant empfunden? Schicken Sie mir einfach eine kurze Rezension des betreffenden Werkes an alex . kluger @ scholarz. net, dann stelle ich Ihren Beitrag als Gastpost ein. Je mehr Rezensionen wir bekommen, desto mehr werden wir alle von anderen Fachbereichen lernen!

Einsatz für die Forschung – ein Nachtrag zum Guinnessbuch der Promotionen

März 14, 2008

Hier noch ein Nachtrag zum Guinnessbuch der Promotionen:

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Wer hat am meisten Einsatz für die Forschung gezeigt? Ein Anwärter ist sicher der berühmte Philosoph Jean-Paul Sartre. 1935 schrieb er an einer Dissertation über die Vorstellungskraft und ließ sich zu diesem Zwecke von einem Arzt die Droge Meskalin verabreichen. Die Folge war eine Drogenpsychose, wegen der er zwei Wochen in der Psychiatrie verbringen musste. Das nenn’ ich mal Forscherdrang!

Was sagen andere zu “scholarz.net”? – Ein Testbericht

März 13, 2008

Natürlich interessiert uns, was andere über unsere Software denken. Über diesen Blog haben wir Johannes Moskaliuk kennengelernt, Wissenschaftler an der Uni Tübingen, erfahrener Blogger und Web 2.0-Experte. Wir haben ihm ein Golden Ticket (exklusiver Zugangscode zur eigentlich noch geschlossenen Plattform) gegeben und waren sehr gespannt auf sein Feedback.

Kürzlich hat er es in seinem Blog veröffentlicht, und wir geben seinen Testbericht hier mit seiner freundlichen Genehmigung noch einmal wieder:

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Was heißt eigentlich „scholarz.net“?

März 11, 2008

Um eine Frage von Bernd aufzugreifen: Für was steht „scholarz.net“? „Scholar“ ist die angelsächsische Bezeichnung für Forscher, Gelehrter. „net“ steht für „network“ und unterstreicht den Netzwerkgedanken unserer Plattform. Und das „z“ als Plural statt dem semantisch richtigen „s“ weist auf unsere Herkunft aus der kreativen Internet-Szene des Web 2.0 hin.

Wir sind begeistert über das Ergebnis und arbeiten selbst damit. Befreundete Forscher teilen unsere Entzückung über unser Baby. Unsere Internetbasierte Software „scholarz.net“ („Wissenschaftler-Netz“) ist eine faszinierende virtuelle Welt, …

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