Fortan befinden wir uns inmitten unserer Serie. Denn es folgt bereits der dritte Teil. Grübeln Sie nicht, sondern lesen Sie gleich weiter! Heute: Wie ich bei möglichst gleicher Zeit noch schneller arbeite. Ohne dabei die Uhr zurückzustellen…
Archiv für April 2008
Get connected! Die Community ist da
April 30, 2008Gestern haben wir die Community-Funktion freigeschaltet. Ab sofort kann sich jeder “scholarz.net”-Nutzer ein Profil anlegen, eine Kontaktliste führen, andere Forscher finden und sein Forschungsnetzwerk pflegen.

Eine ganz normales Social Network eben. Aber: eines, das ganz auf die Bedürfnisse von Wissenschaftlern zugeschnitten ist und das raffiniert mit den Forschungsdaten verknüpft ist. Man kann die öffentlichen Bibliotheken der anderen nach spannenden Quellen durchforsten und in Kürze auch über öffentliche Ordner auf neue Leute stoßen.
Interessante Studie von Tamara Bianco
April 30, 2008Gestern habe ich an der Umfrage teilgenommen, die Tamara Bianco von der Uni Augsburg derzeit im Rahmen ihrer Masteratbeit zum Thema “Knowledge Blogs” durchführt. Dabei habe ich mir ihren Arbeitsbericht angesehen, an den ihre Studie anknüpfen soll, und muss sagen, dass ich das alles sehr interessant und in jedem Fall unterstützenswert finde, zumal da sich unser Forschungsprojekt “Wissenschaftlich arbeiten im Web 2.0″ mit ähnlichen Fragen beschäftigt. Also: machen Sie doch bei der Umfrage von Tamara Bianco mit! Sie findet sich unter: http://bscw.uni-augsburg.de/survey/index.php?sid=56 . Interessant sind auch ihr Arbeitsbericht und ihr Blog.
Blogwelt-Serie: Wissenschaftler packen es selbst an – Blogs von Wissenschaftlern
April 29, 2008Es ist wieder soweit: die Blogwelt-Serie geht in ihre zweite Runde und wirft einen weiteren Blick hinter die Kulissen der wissenschaftlichen Blogwelt. Im ersten Teil zeigten wir Euch einige von vielen Wissenschaftsblogs, die querbeet über diese Disziplin bloggen und verweisen. Diesmal in der Serie: Blogs betrieben von beruflichen Wissenschaftlern. (mehr…)
PaM: Druckkostenzuschuss für die Dissertation
April 28, 2008Beunruhigt hat mich in letzter Zeit besonders die Frage nach den Druckkosten meiner Dissertation. Die meisten Promotionsordnungen verlangen ja die Abgabe von Pflichtexemplaren an ausgewählte Bibliotheken als Voraussetzung für das Führen des Doktortitels (wobei einige mittlerweile auch die Publikation im Internet anerkennen). Das kann je nach Art der Veröffentlichung (Selbstverlag, Verlag, etc.) und nach Umfang der Disseration richtig teuer werden. Da meine Arbeit eine Edition ist die ca. 1500 Seiten umfassen wird, war es höchste Zeit, mal Möglichkeiten für Druckkostenzuschüsse zu eruieren. (mehr…)
Religion in Geschichte und Gegenwart (Serie: interdisziplinär relevante Lexika und Nachschlagewerke)
April 26, 2008Der Griff zur “RGG” ist für Theologiestudenten das täglich Brot: Sei es für einen Überblick zur Kanonbildung der christlichen Bibel, sei es zum Einstieg in das Leben und Werk Augustins oder Luthers, sei es zu systematisch-theologischen Fragen wie “Trinität” oder “Erlösung”.
In der vierten völlig neu bearbeiteten Auflage ist das Lexikon das Standardwerk zu allen theologischen Fragen und wichtigen kirchengeschichtlichen Gestalten.
Die Artikel bieten zumeist einen Themen-Zugriff aus den fünf Fachperspektiven “Altes Testament”, “Neues Testament”, “Kirchengeschichte”, “Systematische Theologie” und “Praktische Theologie”.
Vom Umfang her bietet die achtbändige RGG 4 eher übersichtliche Artikel und knappe Literaturangaben, und eignet sich so ideal für den Einstieg und ersten Überblick. Wer darüber hinaus noch tiefergehende Informationen sucht, dem sei zur Ergänzung die Theologische Realenzyklopädie empfohlen. Die TRE (36 Bände!) bringt deutlich ausführlichere Artikel, die an manchen Stellen fast monographischen Charakter haben. Die Literaturverweise sind hier auch deutlich ausführlicher, wenn auch weniger aktuell als in der erst wenige Jahre jungen RGG 4.
Mit der Kombination aus RGG 4 und TRE dürfte jeder interdisziplinäre Quereinsteiger gut beraten sein. Beide Lexika sind auch ohne Probleme in wissenschaftlichen Arbeiten zitierfähig.
Bibliographische Angabe:
Religion in Geschichte und Gegenwart. 4., völlig neu bearbeitete Auflage. Hrsg. v. Hans Dieter Betz. Tübingen 1998-2007.
Theologische Realenzyklopädie. Hrsg. v. Gerhard Krause und Gerhard Müller. Berlin u.a. 1977-2004.
Rezensiert von Alexander Kupsch
17-Fragen-An-Serie im Wissenschafts-Cafe
April 24, 2008Marc Scheloske – Betreiber des Wissenschaftsblogs Wissenswerkstatt und Wissenschaftscafe – hat eine Serie gestartet, die eine wunderbare Ergänzung zu unserer Reihe “Wissenschaftliche Blogwelt” darstellt: die 17-Fragen-An-Serie. Während wir die Blogs vorstellen, interviewt er die Blogger.
Blogwelt-Serie: Aus der Tiefe ins Allgemeine – Allgemeine Wissenschaftsblogs
April 23, 2008Haben Sie es satt, sich immer mit Ihrem Fachbereich zu befassen? Wo bleibt das Allgemeininteresse? In Teil 1 unserer Serie präsentieren wir Ihnen allgemein wissenschaftliche Blogs. Blogs, die Ihnen sogar verraten, wieso Koffein ihr Gehirn vor Cholesterin—Effekten schützt.
Die Community naht – interne Test beginnen
April 22, 2008Wie cool: die Netzwerk und Community Funktion steht! Jens hat in den letzten Wochen richtig ran geklotzt und super Arbeit gemacht. Seit letzter Woche laufen unsere internen Test. Das ganze Team testet jetzt die neuen Funktionen durch (die so genannte “Private Beta”), dann wird Bugfixing betrieben, dann werden die neuen Funktionen für alle Nutzer frei geschaltet. Wahrscheinlich Anfang Mai. Hier stellen wir diesen Teil von “scholarz.net” schon mal vor:
PaM: Mehr Geld für Publikationen
April 21, 2008Diese Woche knüpft “Praxis am Montag” nochmal an das Thema der letzten Woche, das Copyright, an, und zeigt, wie man als Autor davon profitieren kann.
Ich hatte erzählt, dass die Unis (bzw. die Studenten, auf die es umgelegt wird) für Kopien von Büchern aus der Bibliothek eine Abgabe zahlen. Und wo läuft die hin? In einen gemeinsamen Topf. Und jetzt wird es für jeden, der schon etwas veröffentlicht hat oder das noch tun wird (also auch bei Doktorarbeiten), interessant: Jeder Autor, dessen Werke (Bücher, Aufsätze, CDs, etc.) in den Bibliotheken gelagert werden (und somit kopiert werden können), kann für seine Erzeugnisse Geld aus diesem Topf beantragen. Wie geht das? Man meldet sich z.B. kostenlos bei der VG Wort an. Für jede Veröffentlichung kann man dann eine Meldung abgeben und die VG Wort kümmert sich darum, für den Autoren Geld aus dem Fond zu bekommen. Man wird dabei zwar nicht reich, aber es sind in der Regel auch nicht nur ein paar Euro, die dabei rausspringen (für 2006 waren es z.B. bei einem Aufsatz im Schnitt um die 2,20 € pro Seite). Wichtig ist: Meldungen gehen meist nur bis ein Jahr nach Erscheinen, wer also schon etwas veröffentlicht hat sollte sich also beeilen!
