Historisches Wörterbuch der Philosophie (Serie: interdisziplinär relevante Lexika und Nachschlagewerke)

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Das goldene Buch umfasst ganze 13 Bände. Die Rede ist vom Historischen Wörterbuch der Philosophie.
Die Philosophie ist die Mutter der Wissenschaften. Sie versucht ihren Kindern in all ihrem Schaffen Sinn zu verleihen. Auch wenn das nicht immer ganz so einfach ist, muss diese Suche doch gewagt werden. Das gilt auch für eine ihrer Töchter: die Rechtswissenschaft. Nach Letztbegründung sehnt sich auch jeder Jurist, nicht nur der Rechtsphilosoph. Denn auch den Positivisten treibt zumindest ein Teil seines Wesens zur Suche nach Gerechtigkeit. Auf diesem Weg begibt man sich in das weite Reich der Philosophie.
Da man das weite Reich nicht vollkommen sichten kann und es sich vor allem nicht bei jeder neuen Frage erobern kann, muss man mit kleinen Tricks arbeiten. Denn Fundstellen sind wie Nadeln im wissenschaftlichen Heuhaufen. Beim Rumwühlen helfen Lexika als Kompass, manchmal sogar als Spürgerät. Für die Philosophie ist dieser Detektor: das Historische Wörterbuch der Philosophie.

Auf knapp 10000 Seiten findet man durch den umfassenden Registerband schnell Einschlägiges zu den allermeisten philosophischen Begriffen. Die Texte zu diesen Begriffen umfassen meist mehrere Seiten. Durch Artikel von mehreren Autoren zu den einzelnen Begriffen gelingt dem Werk eine Verschiedenheit und Heterogenität der Bereiche. Alles wird komplettiert durch sehr viele Fußnoten und Literaturangaben, sodass sich alles am Original nachvollziehen lässt. Das Wörterbuch beschränkt sich auf Begriffe und Termini. Passagen über einzelne Philosophen finden sich nur mittelbar in den von ihnen geprägten Begriffen und Termini. Durch die historische Darstellung gelingt der Überblick zu den Begriffen und sorgt für Denkanstöße aus den Vergangenheiten. Das ganze Wörterbuch gibt es auch auf CD-ROM, was sehr praktisch ist für die Arbeit fernab der Bibliothek. Ich möchte das Historische Wörterbuch als Grundlage meiner wissenschaftlichen Arbeit nicht mehr missen müssen.

Rezensiert von Max Danzmann

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