PaM: Mehr Geld für Publikationen

Diese Woche knüpft “Praxis am Montag” nochmal an das Thema der letzten Woche, das Copyright, an, und zeigt, wie man als Autor davon profitieren kann.

Ich hatte erzählt, dass die Unis (bzw. die Studenten, auf die es umgelegt wird) für Kopien von Büchern aus der Bibliothek eine Abgabe zahlen. Und wo läuft die hin? In einen gemeinsamen Topf. Und jetzt wird es für jeden, der schon etwas veröffentlicht hat oder das noch tun wird (also auch bei Doktorarbeiten), interessant: Jeder Autor, dessen Werke (Bücher, Aufsätze, CDs, etc.) in den Bibliotheken gelagert werden (und somit kopiert werden können), kann für seine Erzeugnisse Geld aus diesem Topf beantragen. Wie geht das? Man meldet sich z.B. kostenlos bei der VG Wort an. Für jede Veröffentlichung kann man dann eine Meldung abgeben und die VG Wort kümmert sich darum, für den Autoren Geld aus dem Fond zu bekommen. Man wird dabei zwar nicht reich, aber es sind in der Regel auch nicht nur ein paar Euro, die dabei rausspringen (für 2006 waren es z.B. bei einem Aufsatz im Schnitt um die 2,20 € pro Seite). Wichtig ist: Meldungen gehen meist nur bis ein Jahr nach Erscheinen, wer also schon etwas veröffentlicht hat sollte sich also beeilen!

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