Mit einiger Verspätung reiche ich den vor der Sommerpause vorerst letzten Tour-Bericht nach, der aber dafür auch der längste wird
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Gleich drei Universitäten hatten mich eingeladen, “scholarz.net” zu präsentieren: Stuttgart, Ulm und Karlsruhe standen auf dem Programm.
Stuttgart war klasse. Mit über 30 Zuhörern hatte Herr Malo nicht nur das bislang größte Auditorium zusammengetrommelt (danke!), dieses war auch noch aktiv dabei, so dass sich nach der Präsentation eine lange und konstruktive Diskussion entspann. Ich hinterlasse einige neue “scholarz.net”-Fans und nehme einige gute Ideen mit, die Ihren Weg in die Plattform finden werden.
Der Innenstadt-Campus der Uni Stuttgart ist übrigens klasse: ein langer Park mit schönen Plätzen und schattigen Bänken, der zum entspannen von akademischen Pflichten und Alltags-Stress einlädt.

Wo ich schon mal in Stuttgart war, habe ich mich auch endlich mal wieder mit einem alten Bekannten getroffen, den ich seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Wir haben uns einen schönen Abend gemacht und Vorfreude und Trauer einer großen griechischen Fangemeinde hautnah miterlebt.
Am nächsten Morgen (6.00 Uhr Wecker. So früh haut mich nicht mal mein Sohn aus dem Bett!) ging es weiter nach Ulm. Eine geschlossene Veranstaltung mit Mitarbeitern der UB und des Rechenzentrums, die aber mehr Teilnehmer hatte, als manch eine offene Präsentation vor Doktoranden.
Hier hatte ich das erste Mal mit etwas kritischeren Stimmen zu kämpfen. Aber das ist auch ok. Erstens lernt man daraus und zweitens kann es keine Lösung geben, die den Geschmack aller trifft.
Von Ulm ging es weiter nach Karlsruhe, und dabei hatte ich auch das erste Mal das Vergnügen, mit einem TGV zu fahren.

Für meinen Geschmack kein Vergleich mit dem ICE. Vom Komfort her um Klassen schlechter, unruhiger, lauter, usw. Also wenn ich wieder die Wahl habe, bleibe ich beim ICE. Was kümmern mich die 5 Minuten, die ich länger unterwegs bin, wenn die Reise dafür angenehmer ist? Aber egal. In Karlsruhe angekommen, hatte ich tatsächlich Zeit, in Ruhe Mittag zu essen und mir die schöne Innenstadt samt Schloss anzusehen, bevor ich um 16.00 Uhr die Präsentation hatte.

Auch hier war wieder richtig viel los. Zum Abschluss gab es noch ein Interview mit dem Uni-Radio, und auf ging es, Richtung Heimat.
Jetzt gilt es, die überwältigende Menge an Eindrücken, Vorschlägen und Feedback auszuwerten und umzusetzen, neue Kontakte zu pflegen und die Zusammenarbeit zu intensivieren. Die nächsten Wochen werden wir uns v.a. auf uns und unsere Software konzentrieren. Ab September/Oktober geht die Tour aber wieder weiter. Die ersten Einladungen wurden schon ausgesprochen. Sollten Sie auch Interesse haben, melden Sie sich einfach bei mir!
Schlagworte: tour
Juni 25, 2008 um 6:02 |
Schöner Bericht. Und darf man fragen, welche kritischen Anmerkungen geäußert wurden?
Juni 26, 2008 um 10:42 |
Na klar darf man fragen.
Die Kritik bezog sich in erster Linie auf unsere bislang noch etwas rudimentäre Literaturverwaltung und den fehlenden LaTeX Export.
Dazu kam, dass unser neues Wissensmanagement zwar durchaus als wertvoll und überlegen eingeschätzt wird, aber dass man Bedenken hat, dass es “noch ein Programm wird, dass neben den anderen steht”, also dass es zu viele Einzellösungen gibt.
Daher will die Uni Ulm lieber die Benutzung eines kürzlich eingeführten Literaturverwaltungssystems forcieren, als unser Wissensmanagement einzubinden.
Kann ich verstehen.
Juli 6, 2008 um 12:10 |
Danke!