PaM: de Gruyter Reference Global

By Alex

Im Internetzeitalter zu arbeiten ist für Wissenschaftler schon ein Segen. Zahlreiche Quellen sind bereits digitalisiert und ich kann sie bequem von meinem Computer zu Hause erreichen. Kein monatelanges Warten auf bestellte Bücher, kein Sitzen in der Bib. Immer mehr Verläge erkennen das Potential dieser Arbeitsersparnis und setzen auf online-Pubikationen oder bieten ihre Druckerzeugnisse auch als pdf im Netz an.

Eine dieser Seiten, auf die ich jüngst aufmerksam wurde (danke an Jens Weller), ist de Gruyter Reference Global. Der de Gruyter Verlag stellt hier alle online-Publikationen seiner wissenschaftlichen Reihen und Periodica zur Verfügung und ist dabei, seine bisherigen Zeitschriften- und Buchbestände zu digitalisieren. Viele der bereits eingestellten Materialien sind ohne Anmeldung verfügbar und können auch runtergeladen werden. Für andere muss man sich anmelden und kann dann ganze Bücher oder auch nur einzelne Kapitel kaufen. Wer sich anmeldet, kann sich dann auch über Neuerscheinungen informieren lassen und vor allem interessante Seiten und Kapitel mit Lesezeichen versehen und in einer Merkliste verwalten.

Fazit: Da der de Gruyter Verlag ein recht breites Spektrum an Forschungsdisziplinen abdeckt, ist dieses Archiv für viele Wissenschaftler sehr attraktiv. Es bleibt zu hoffen, dass nicht über kurz oder lang alle Inhalte kostenpflichtig werden.

Kennen Sie noch weitere ähnliche Angebote, besonders in der deutschen Verlagslandschaft. Wenn ja, bitte schreiben Sie einen Kommentar zu diesem Post.

3 Antworten zu “PaM: de Gruyter Reference Global”

  1. Michael Eiden sagt:

    Freie Angebote elektronischer Medien durch die großen wissenschaftlichen Verlage sind natürlich eine tolle Sache, aber leider nicht immer so einfach.
    Ohne die angesprochenen Publikationen des de Gruyter-Verlages im Einzeln geprüft zu haben, solltet ihr trotzdem bedenken, dass es hier vielleicht doch nicht so kostenlos zugeht. Viele der von den Universitätsbibliotheken für das Campus-Netz lizenzierten Angebote laufen über einen so genannten IP-Check. Für diejenigen, die aus dem Campus-Netz diese lizenzierten Angebote aufrufen, ist oft gar nicht mehr ersichtlich, dass sie gerade den freien Bereich verlassen und den lizenzierten betreten. Man sieht es etwa daran, wenn Ihr einmal den von Euch angegebenen Link aus dem Campus-Netz der Universität Würzburg heraus anklickt. Dann werdet Ihr im Kopfteil der Verlags-Homepage den Hinweis finden, dass der Zugang von der UB Würzburg bereitgestellt wurde. Ist ja im Grunde auch gut so, dass die Nutzer mit all den administrativen Dingen nicht konfrontiert werden, aber kostenlos sind die Angebote deshalb noch lange nicht.
    Viele Grüße
    Michael Eiden

  2. Alex sagt:

    Guter Hinweis Michael. Mir ist es auch schon öfter so gegangen, dass ich Angebote nur von der Bib aus nutzen konnte. Bei der Seite von de Gruyter hab ich aber auch von meinem Privatcomputer zu Hause viele pdfs einsehen können, ohne übers Uninetz (über vpn) angemeldet zu sein. Einige Angebote sind aber auch jetzt schon nur einzusehen, wenn man sie über einen Account kauft. Bleibt zu hoffen, dass nicht langfristig alle hier bereitgestellten Materialien dieses Schicksal teilen :-)

  3. André Pleintinger sagt:

    The other way round…

    Die Akademische Verlagsgesellschaft München (AVM) bietet Autoren wissenschaftlicher Arbeiten die kostenfreie Veröffentlichung ihres Werkes als Buch. Ob Diplom- oder Magisterarbeit, Bachelor oder Master Thesis, Dissertation, Habilitation, Monografie, Studie, Gutachten, Sammelband oder Jahrbuch: Die AVM verschafft die Möglichkeit einer schnellen Publikation, unbelastet von der aufwendigen Suche nach einer Finanzierung. Das ist möglich, weil die AVM konsequent modernste Technik und alle Einsparmöglichkeiten nutzt: Die Bücher der AVM werden im Verfahren des Digitaldrucks hergestellt und erst nach Eingang einer Bestellung kurzfristig produziert. Damit entfallen die Vorfinanzierung des Drucks und die Kosten der Lagerhaltung. Die Infrastruktur, die die AVM zur Vorbereitung einer Publikation bereitstellt, lässt sich so über die Verkäufe der Bücher finanzieren. Deshalb kann die AVM auf die weithin üblichen Druckkostenzuschüsse verzichten.

    Hinter der AVM stehen das Know-How und die langjährige Erfahrung eines eingeführten Wissenschaftsverlages – die AVM ist ein Angebot des Martin Meidenbauer Verlages.

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