Gestern und vorgestern war ich in Hagen auf der Expertenanhörung der Hochschulrektoren-Konferenz zum Thema Wissenschaft und Web 2.0. Zwei sehr interessante Tage mit guten Gesprächen, interessanten Kontakten und spannenden Vorträgen. Einerseits habe ich mich über die Möglichkeit gefreut, scholarz.net vorzustellen und für unsere Vision zu werben, das Web 2.0 für die Forschung fruchtbar zu machen. Andererseits habe ich auch viele Anregungen für uns selber mitgenommen und viel von den anderen Experten gelernt.
Da es von anderen Teilnehmern schon gute Berichte gibt, spare ich mir eine erneute Beschreibung des Programms und verweise einfach auf die Kollegen.
All die Kaffee-Junkies unter uns mögen es vielleicht nicht gerne hören, aber KEINEN Kaffee zu trinken könnte Ihre Produktivität erhöhen. Alex als großer Kaffee-Fan hat ja vor einiger Zeit einen Kaffe-freundlichen Post geschrieben und selbst an unserem Lehrstuhl steht jetzt eine eigener Kaffee-Automat, damit wir nicht unser ganzes Geld in der Cafeteria lassen müssen. Aber ggf. sollte der Prof darüber nachdenken, sie wieder abzuschaffen. (Jetzt killen mich die Kollegen .)
Zu viel Kaffee führt zu Schlaf- und Konzentrationsstörungen. Man ist allgemein müder (wodurch man noch mehr Kaffee trinkt) und weniger Leistungsfähig. Es wird empfohlen, maximal 2-3 Tassen am Tag zu trinken. Den Kaffee-Konsum zu reduzieren ist aber auch nicht ganz ohne: es kann zu Symptomen von Kopfschmerzen bis hin zu leichten Depressionen kommen. Wie kann man seinen Kaffee-Konsum schonend reduzieren?
Marketingexperten ist es schon lange klar. Ein Produkt ohne ansprechende Verpackung verkauft sich nicht, egal wie herausragend der Inhalt ist. Um einen Konsumenten von der Qualität eines Produktes zu überzeugen, muss es erst einmal im Einkaufskorb bei diesem landen.
Ähnlich verhält es sich bei Jobinterviews. Gerade der Akademiker neigt dazu mit Wissen zu glänzen und dabei die Verpackung zu vernachlässigen. Dabei ist interessant zu beobachten, dass gerade Menschen mit adäquatem Auftreten und Stil mehr Kompetenz im Job zugesprochen wird, auch wenn dies fachlich völlig haltlos sein mag.
Studien haben gezeigt, dass erfolgreiche Managerinnen und Manager im Schnitt 7-10 % ihres Jahresgehaltes für die eigene Garderobe ausgeben und diese immer gepflegt und aktuell halten. Selbst in Branchen wie den Medien, wo legere Looks wie das „Smart Casual“ vorherrschen, wird bei genauerem hinsehen klar, dass auch hier nach Regeln „gespielt“ wird.
Wie also vermeiden Sie Fettnäppchen (Over oder Underdressed) bei Ihrem ersten Bewerbungsgespräch?
Verblüffend aber wahr. Schauen Sie sich folgenden Film an, und Sie werden danach fröhlicher sein. Das nenne ich mal praxisrelevante Umsetzung von Forschungsergebnissen . Schönes Wochenende!
Eigentlich ist der Gedanke schön: nach dem Studium an der Uni unserer Wahl promovieren und parallel dort sich sein tägliches Brot verdienen – ideal . Eine Untersuchung über den akademischen Mittelbau zeigt nun, dieser Idealfall stiehlt uns wertvolle Zeit unsere Dissertation zu Ende zu schreiben. Ein Problem, die viele Doktoranden schweigend akzeptieren. Die Probleme junger Forscher.
Die Verantwortlichen der Uni Kiel sind frustriert: Sie sind eine der 10 Excellenz-Universitäten und kaum einer weiß es. Jetzt soll das Problem durch einen neuen Slogan behoben werden. Dieser soll durch einen “Crowd-Sourcing”-Wettbewerb gefunden werden. Will heißen: jeder kann seine Ideen einsenden, der beste Vorschlag bekommt einen Preis.
Ich weiß zwar nicht, ob ein neuer Slogan allein wirklich alle Probleme der Uni Kiel lösen wird, aber wer Lust hat, eine Fahrt auf dem Forschungsschiff (incl. Abendessen mit dem Kapitän!) zu gewinnen, kann hier mitmachen.
Wo möchten Europas Akademiker nach ihrem Studium am liebsten arbeiten? Eine Studie zeigt, BWLer würden Pricewaterhouse Coopers wählen, Ingenieure bevorzugen Google. Doch in welchem Land winkt das große Geld- und wo sind die Gehaltserwartungen niedrig? Mehr lesen Sie dazu auf SPIEGEL ONLINE.
Dr. Annette Retsch vom career service der Uni Würzburg überprüft die Bewerbungen von Studenten. Insbesondere Geisteswissenschaftlern hilft sie ihr berufliches Profil zu schärfen.
Annette Retsch ist sich sicher: Geisteswissenschaftler müssen nach dem Studium ihr Brot nicht als Taxifahrer verdienen. Denn in einigen Berufen sind sie begehrt, doch damit die Jobsuche ein voller Erfolg wird, müssen sie gezielt hinarbeiten. Im Gastbeitrag gibt sie Tipps für Geisteswissenschaftler und verrät, wieso manche Unternehmen sogar Akademiker schätzen, die wissen wann man die Visitenkarte überreicht. (mehr…)
Passende zu unserem kleinen Schwerpunktthema rund um Jobs und Bewerbungen hat Spiegel Online einen großen Artikel zur aktuellen Lage gebracht: “Fertig mit dem Studium und arbeitslos – Tausende Absolventen plagt derzeit die Angst vor einer Zukunft ohne Arbeit. Eine neue Studie zeigt: Für viele gibt es tatsächlich nur wenig Hoffnung, der Job-Markt sieht miserabel aus. Auf SPIEGEL ONLINE erklärt ein Experte, was Uni-Abgänger nun tun sollten.” mehr
Fazit: Zeit überbrücken mit der Promotion. Da kann ich nur empfehlen, das Projekt mit ordentlichem Handwerkszeug anzugehen und sich scholarz.net mal genauer anzusehen.
Sie haben eben Ihr Studium abgeschlossen? Oder Ihre Promotion frisch in der Tasche? Dann steht wohl nichts mehr im Weg, einen Beruf zu finden, der Ihren Vorstellungen entspricht. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: entweder man wählt die klassische Suche über Tageszeitungen, oder man nimmt das Internet. scholarz.net stellt Web-Adressen für Wissenschaftler und Doktoranden vor. (mehr…)