Archiv für die Kategorie ‘Scholarz.net’
Juli 14, 2009
Wieder mal das Thema Datenschutz im Internet. Eben lese ich: Soziale Netzwerke mit mangelndem Fair-Play: Verbraucherzentrale Bundesverband geht gegen Geschäftsbedingungen von Sozialen Netzwerken vor. Es ist verheerend, wie die meisten Web-Unternehmen mit den Daten Ihrer Kunden umgehen. Wussten Sie, dass Google alle Daten durchsuchen darf, die Sie z.B: bei Google Docs einstellen? Mir dreht sich der Magen um, bei dem Gedanken, dass Google meine Doktorarbeit durchsucht, bevor ich sie publiziert habe. Oder: bei den meisten (besonders amerikanischen) Web-Unternehmen gehören alle Daten, die Sie einstellen, dem Anbieter. Wenn ich eine wissenschaftliche Arbeit schreibe, dann möchte ich, dass sie mir gehört, nicht dem Anbieter der Software, die ich nutze.
Private Daten sind immer wichtig. Für Wissenschaftler sind sie das Allerheiligste. Desshalb haben wir bei scholarz.net eine extrem strikte Datenschutzpolitik. Wir bieten Ihnen Handwerkszeug und wir bieten Ihnen Speicherplatz. Was Sie damit machen ist Ihre Sache und geht uns nichts an. Alle Daten die Sie einstellen, gehören Ihnen und ausschließlich Ihnen. Niemand kann sie sehen, außer Sie selbst machen die Daten öffentlich. Wir durchsuchen Ihre Daten nicht, wir werten Ihre Daten nicht aus, und wir geben Ihre Daten nicht weiter. Weder die Forschungsdaten, noch die Profildaten, noch sonst etwas. Wir haben unsere eigenen Doktorarbeiten in scholarz.net. Wir wissen, wie wichtig das Thema ist und wir verhalten uns entsprechend.
Schlagworte:datenschutz, Forschung, Online Software, Scholarz.net
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Juli 10, 2009
Literaturverwaltung ist nur Mittel zum Zweck. Ich will die Ideen und Daten, die ich in meine Arbeit einbaue, gut belegen können. Viel wichtiger ist die Frage, wie ich all die Geistesblitze, Zitate, Grafiken, Formeln und Exzerpte zielgerichtet in meine Forschung einbauen kann, um meine Forschungsprojekte voranzubringen. Ich will all mein Wissen fruchtbar machen, für meine Doktorarbeit, Forschungspaper oder Diplom-, Magister oder Masterarbeit.
Die Letzten Tage haben wir einige Importmöglichkeiten für Zitationen und Literaturangaben vorgestellt. Klassische Literaturverwaltungsarbeit. Aber Literaturverwaltungen gibt es schon wie Sand am Meer, einige davon in diesem speziellen Bereich auch deutlich besser als scholarz.net. Bei scholarz.net geht es im Kern nicht um Literaturverwaltung, das ist nur der Einstieg und der Anfang des “Workflows”. Eigentlich geht es darum, mit scholarz.net sein Wissen besser zu organisieren und dadurch viel besser einzusetzen. Im Kern geht es um die Frage: Wie kann ich all die tausend Informationen, die ich Laufe der Zeit sammle, gewinnbringent und effizient für meine Forschung einsetzen?
Dafür haben wir einen einzigartigen neuen Ansatz entwickelt: die mehrdimensionale, nicht-hierarchische Wissensorganisation. Die folgende Grafik wirkt zwar auf den ersten Blick etwas verwirrend (jemand hat sie mal als LSD-Kugel verspottet
), erklärt aber den Kern ganz gut. Außerdem haben wir sie ja ausführlich erklärt.
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Schlagworte:Scholarz.net, Software
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Juni 22, 2009
In Kürze erstrahlt scholarz. net im überarbeiteten Design.
Besonders viel Arbeit haben wir in die intuitive Bedienung (Usability) gesteckt. Dabei wurden bei uns im Team viele Details hin- und hergewälzt und auch heftigst diskutiert.

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Schlagworte:Scholarz.net, Software, Web 2.0
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Mai 22, 2009
Wir arbeiten zur Zeit an einem grundlegendem Redesign der scholarz.net-Software. Im Zuge dessen haben wir auch unser Logo überarbeitet. Herausgekommen ist:

Hier eine andere Variante. Wie man sieht ändern wir auch den Claim: “Make a point”.

Auch das Z-Icon haben wir überarbeitet:
Die neuen Versionen werden wir erst so nach und nach einbauen. Das bisherige bleibt uns also noch ein Weilchen erhalten.
Schlagworte:design, Software
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Mai 21, 2009
Neulich unterhielt ich mich mit einem befreundeten Doktoranden, dessen Diss gerade in die Endphase einbiegt. Eigentlich läuft es bei ihm ganz gut. Er kommt zügig voran da er auf viele Daten und Arbeiten zurückgreifen kann, die er in früheren Arbeiten, Publikationen und Anträgen verwendet hat. Aber eine Sache nervt ihn zu Tode: er verliert Stunden mit Suchen und macht etliche Arbeiten schon zum – wie er sagt – vierten Mal. Tja, sag ich, hättest du deine Arbeit mit scholarz.net geschrieben, ginge das jetzt viel effizienter und einfacher. Du hättest deine sämtlichen Daten griffbereit, statt Sie aus deinen 50 früheren Einzelarbeiten zusammenklauben zu müssen. Du könntest Informations- & Textbausteine aus früheren Arbeiten einfach auch deiner Doktorarbeit zuordnen. Du hättest alle Literaturangaben verfügbar und müsstest nicht wieder neu nach “dieser einen Quelle mit dem Zitat zu xy” suchen.
Ich will jetzt hier gar nicht über scholarz.net im speziellen schreiben. Mich wundert nur das grundsätzliche Phänomen. Ein anderer Bekannter jammert zur Zeit über die schreckliche Arbeit der Formatierung eines Literaturverzeichnisses. Warum verwendet der Mann kein Endnote? Von dem Kollegen, der schon zum 2. Mal all seine Daten verloren hat, weil die Festplatte abschmiert und er kein Backup hatte, will ich gar nicht erst reden.
Wenn ein Handwerker loslegen möchte, besorgt er sich doch auch erst mal passendes Handwerkszeug. Warum glauben so viele Doktoranden, dass Word und ggf. eine Excel-Liste für die Quellen ausreichende Voraussetzungen für erfreuliche Forschungsarbeit sind? Warum gehen so wenige ihre Doktorarbeit systematisch an und beginnen bei den Vorbereitungen mit dem richtigen Handwerkszeug? Es gibt so viele gute Tools und Programme, die einem das wissenschaftliche Arbeiten erleichtern. Mein Rat an alle, die am Anfang ihrer Forschung stehen: Investieren Sie zum Einstieg ein, zwei Wochen, um ein paar Programme zu testen und sich einzuarbeiten. Pflegen Sie Ihre Datenbank mit Literaturangaben, Ideen, Zitaten und Exzerpten. Die Zeit wird sich später zehnfach armotisieren!
Schlagworte:Software, Wissenschaft, Wissenschaftlich Arbeiten
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April 22, 2009

Michael Halbwirth - Neuer Leiter Marketing und Vertrieb
Am 1. März 2009 ist das scholarz.net-Team wieder einmal gewachsen: Michael Halbwirth kümmert sich seither um die Bereiche Marketing und Vertrieb und bringt langjährige Erfahrung in das StartUp-Unternehmen ein. Weil scholarz.net dazu noch seinen ersten Geburtstag feiern konnte, findet sich heute bei Gründerszene.de ein längerer Artikel:
„Gereizt hat mich die Herausforderung, ein junges Unternehmen mit einem tollen Team aufbauen und entscheidend prägen zu können”, begründet Halbwirth seinen Schritt aus der Welt internationaler Konzerne ins beschauliche Lohr. „Als Marketingmanager bei Intel und Symantec hatte ich die Gelegenheit mich permanent weiterzuentwickeln, neue Produkte und Märkte kennenzulernen. Die Vorstellung, ein viel versprechendes StartUp-Unternehmen in eine erfolgreiche Zukunft führen zu können, ist da noch einmal etwas ganz Besonderes für mich”, so Halbwirth…
Weiter geht es bei Gründerszene.de.
Schlagworte:Presse, Scholarz.net
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Februar 11, 2009
Nach einem spannenden, aber auch forderndem ersten Jahr, tritt “scholarz.net” nun in eine neue Phase ein. Wie Sie wissen, sind wir aus dem interdisziplinären Forschungsprojekt “Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0″ an der Universität Würzburg hervorgegangen. Eingebetet in das universitäre Umfeld und finanziert aus Forschungsgeldern haben wir unsere Vision in Bits und Bytes verwandelt. Unsere Idee ist heute unter http://scholarz.net Realität , die ersten Testversionen immer weiter verfeinert und verbessert, Fehler ausgemerzt und Verbesserungen eingebaut. An dieser Stelle Danke für Ihre Mithilfe, Ihre Anregungen, Ihre Kritik: Bitte schreiben Sie uns auch 2009 offen Ihre Meinung, Ihre Konzepte und Erfahrungen.
Wir sind in den vergangenen Monaten Land auf, Land ab zu den Universitäten gefahren, haben mit Wissenschaftlern und Verantwortlichen gesprochen, haben für unsere Vision geworben, auf ihre
Anregungen gehört, Nutzer und Kooperationspartner gewonnen – und nach und nach “scholarz.net” zu einer anerkannten Plattform für wissenschaftliches Arbeiten und Netzwerken gemacht. Wir begannen das Jahr mit über 3.000 Anmeldungen.
Nun steht der zweite Abschnitt an: Das Forschungsprojekt endet, wir verlassen unser “Elternhaus Alma Mater”, müssen auf eigenen Beinen stehen, so zu sagen erwachsen werden. Das Forschungsprojekt endet – aber “scholarz.net” geht weiter und wächst aus den Kinderschuhen. Die stetig wachsende Zahl neuer Nutzer und die positive Resonanz haben uns ermutigt, unser Schicksal – draußen in der echten Welt – an “scholarz.net” zu knüpfen.
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Schlagworte:Scholarz.net
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