Ich rezensiere gerade das Buch Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens von Franck/Stary und wie immer poste ich interessante Sachen, über die ich dabei stolpere. Diesmal: Die 10 Gebote (elektronischer) Literaturverwaltung aus Markus Krajewskis Kapitel “Elektronische Literaturverwaltungen. Kleiner Katalog von Merkmalen und Möglichkeiten”.
Archiv für die Kategorie ‘Tools & Tipps’
Die 10 Gebote (elektronischer) Literaturverwaltung (aus: Franck/Stary: Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens)
Juli 16, 2009Wie man mit LaTex Beamer arbeitet
Juli 14, 2009Unter Studenten ist LaTex ein viel verwendetes Programm. Vor allem seine Fähigkeit, Texte zu formatieren und Formeln gut darzustellen, schätzen viele Hochschüler. Die Idee, die dahinter steckt, sieht so aus: den Text im Programm niederschreiben, um die Formatierung hingegen kümmert sich die Software. Kein Wunder, dass besonders Naturwissenschaftler andere Textverarbeitungsprogramme liegen gelassen haben.
LaTex bietet auch andere Programme wie Latex Beamer. Eine Software, mit der sich Präsentationen a la PowerPoint besser machen lassen. Einfach ist die Bedienung dazu allerdings nicht, denn sie bedarf viel Zeit, um sich in das Programm einzuarbeiten. Die Blogseite Productive Scholar zeigt in einem Artikel, wie man sich die mühsame Arbeit erspart und gibt eine genaue Einführung.
Quellen aus online Katalogen zu scholarz.net importieren
Juli 9, 2009Die letzten Tage ging es um den Datenimport aus PubMed und Literaturverwaltungsprogrammen. Aber was, wenn man auf anderen Internetseiten oder online Katalogen recherchiert und seine Ergebnisse direkt in scholarz.net importieren möchte?
Wir arbeiten zwar an einigen spannenden Funktionen, die bibliographische Daten direkt aus den Seiten auslesen und neue Quellen daraus erstellen, aber die Fertigstellung wird noch etwas dauern. Bis dahin kann man sich aber mit einem kleinen Umweg behelfen:
Daten aus Endnote und BibTeX zu scholarz.net importieren
Juli 8, 2009
scholarz.net unterstützt den Import von biblio-graphischen Daten in einigen verschiedenen Formaten, darunter die wichtigsten Literaturvewaltungs-Formate Endnote und BibTeX. Gestern ging es um den Import von bibliographischen Daten von PubMed zu scholarz.net. Heute zeigen wir am Beispiel Endnote, wie man seine Bibliothek aus einem Literaturverwaltungsprogramm zu scholarz.net übertragen kann.
Daten aus PubMed zu scholarz.net importieren – Naturwissenschaftler aufgepasst!
Juli 7, 2009Biblographische Daten erfassen ist eine lästige und mühsame Aufgabe. Daher haben wir eine Reihe von Importmöglichkeiten entwickelt, die Ihnen das Sammeln von Quellen erleichtern.
Heute stellen wir die Naturwissenschaftler wahrscheinlich wichtigste Import-Funktion vor: der Import aus PubMed in 4 schnellen Schritten.
Anleitung zur Digitalisierung der privaten Bibliothek
Juni 24, 2009Was tun, wenn man extrem viele Bücher hat, die man gerne immer verfügbar hätte, voll durchsuchbar, auf dem Computer und unterwegs? – Ganz einfach, man digitalisiert sie. Solang man das nur für den Eigenbedarf tut, ist es legal, seine Bücher einzuscannen. Ich habe bislang noch nicht das Bedürfnis verspürt, alle meine Bücher einzuscannen, aber Drew Craford vom SealedAbstract-Blog hat seine letzten Monate genau damit verbracht. Er hat sich mit wissenschaftlicher Akribie an das Thema gemacht und die Methode perfektioniert. Jetzt schwärmt er von den Vorteilen und erklärt, wie man es am geschicktesten angeht: The joy of electronic books
Geistesblitzen auf die Sprünge helfen
Juni 18, 2009Gerade in Forschung und Wissenschaft sind kreative Ideen wichtig. Aber die lassen sich so schwer auf Kommando abrufen.
Der Selbst-und-Ständig-Blog beschäftigt sich mit dem Thema und schreibt unter anderem:
“Hirnforscher haben herausgefunden, dass unser Gehirn gerne auf altbekannte Muster, auf sogenannte Synapsen-Autobahnen, vertraut. Das heißt: Unser Gehirn unternimmt unter diesen Umständen keine neuerlichen Anstrengungen kreativ zu sein. Es verlässt sich auf bereits vorhandenes Wissen. Das ist auch gut so, damit wir mit unserem Alltag zurecht kommen. Um auf neue Ideen zu stossen, steht uns dieser Mechanismus allerdings im Weg.
Da gilt es, mit ein paar Tricks und Kniffs diesen “Mechanismus” auszuhebeln:
- Hirn nicht zermatern, sondern häufiger lüften!
- Notizblock dabei haben!
- Andere zum “Kreativkongress” oder “Ideenparty” einladen!
- Um die Ecke herumdenken!”
Die zweite Frage ist dann: Wie gehe ich mit meinen Ideen und Geistesblitze um? Wie mache ich sie fruchtbar und setze sie zielgerichtet ein? Vor diesem Hintergrund haben wir scholarz.net entwickelt: Man sammelt jede Idee oder Information in einer eigenen Notiz. Jede Notiz kann an beliebig vielen Stellen gleichzeitig abgelegt werden. (Beispiel: ich lese ein Buch und habe dazu eine Idee für meine Diss und den Vortrag nächste Woche. Also mache ich eine Notiz und ordne sie der Quelle, der Diss und dem Vortrag zu. Egal welchen der Ordner ich später öffne – die Notiz ist da.) Dadurch habe ich mein Wissen genau da, wo ich es einsetzen möchte und verliere meine Ideen nicht.
Wenn Hilfsmittel mehr Zeit kosten als sparen
Juni 15, 2009Die wenigsten Wissenschaftler bekommen von ihren Arbeitgebern ein Blackberry oder iPhone als Dienst-Handy. Doch auch wir kämpfen mit der täglichen Flut von Emails und Aufgaben. Mehr und mehr verbreiten sich diverse Zeitspar- & Produktivitätstipps wie GTD (Getting things done) und entsprechende Programme. Doch oft sinkt unsere Produktivität durch zu viele Hilfsmittel und ständige Erreichbarkeit. Über den Imgriff-Blog bin ich auf folgenden Artikel der NZZ gestoßen: Nicht mehr abschalten können.
Wie finde ich gute Quellen im Netz?
Juni 10, 2009Nach der Idee kommt die Recherche. Aber gute Quellen für seine Forschung, sei es Doktorarbeit, Diplomarbeit, Master-Thesis, oder sonst ein Projekt, zu finden ist eine Herausforderung. Das nimmt viel Zeit in Anspruch und angesichts der wachsenden Fülle, wird die Auswahl der richtigen Daten immer schwerer. Ein gut gemachtes Video gibt Ratschläge:
(Gefunden im Erlebt-Blog.)
Eine andere Variante ist die Recherche in scholarz.net. Hier gibt es die Möglichkeit, nicht nur die Quelle mit den bibliographischen Angaben zu veröffentlichen, sondern auch gleich die Notizen dazu. Eine Zusammenfassung, Zitate, Grafiken, Formeln, kritische Anmerkungen, etc. Wenn ich also auf eine passende öffentliche Quelle in scholarz.net stoße, sehe ich nicht nur Titel und Abstract, sondern ggf. auch gleich, was an der Quelle wichtig ist. Wenn mich die Informationen interessieren, kann ich sie direkt in meine Bibliothek übernehmen und meinen Projekten zuordnen.
Natürlich steht diese öffentliche Sammlung von Zusammenfassungen noch am Anfang. Aber wir glauben, dass die ganze Forschungs-Gemeinschaft davon profitieren würde, wenn wir hier eine gemeinsame Wissens-Bibliothek aufbauen würden.
Englische Wissenschaftssprache schwere Sprache?
Juni 4, 2009Wer heute studiert oder promoviert, kommt an Englisch, als gängige Fremdsprache in der Wissenschaft, kaum vorbei. Immer mehr Hochschulen setzen eine Doktorarbeit auf Englisch voraus. Doch welche Fehler machen wir deutschen Wissenschaftler am meisten, wenn wir Englisch schreiben? Kann man gute englische Wissenschaftssprache lernen? Ein Gastkommentar von Dirk Siepmann.

