Archiv für die Kategorie ‘Wissenschaftlich Arbeiten’

Die 10 Gebote (elektronischer) Literaturverwaltung (aus: Franck/Stary: Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens)

Juli 16, 2009

Ich rezensiere gerade das Buch Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens von Franck/Stary und wie immer poste ich interessante Sachen, über die ich dabei stolpere. Diesmal: Die 10 Gebote (elektronischer) Literaturverwaltung aus Markus Krajewskis Kapitel “Elektronische Literaturverwaltungen. Kleiner Katalog von Merkmalen und Möglichkeiten”.

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Datenschutz im Internet und wie wir damit umgehen

Juli 14, 2009

Wieder mal das Thema Datenschutz im Internet. Eben lese ich: Soziale Netzwerke mit mangelndem Fair-Play: Verbraucherzentrale Bundesverband geht gegen Geschäftsbedingungen von Sozialen Netzwerken vor. Es ist verheerend, wie die meisten Web-Unternehmen mit den Daten Ihrer Kunden umgehen. Wussten Sie, dass Google alle Daten durchsuchen darf, die Sie z.B: bei Google Docs einstellen? Mir dreht sich der Magen um, bei dem Gedanken, dass Google meine Doktorarbeit durchsucht, bevor ich sie publiziert habe. Oder: bei den meisten (besonders amerikanischen) Web-Unternehmen gehören alle Daten, die Sie einstellen, dem Anbieter. Wenn ich eine wissenschaftliche Arbeit schreibe, dann möchte ich, dass sie mir gehört, nicht dem Anbieter der Software, die ich nutze.

z-schlossPrivate Daten sind immer wichtig. Für Wissenschaftler sind sie das Allerheiligste. Desshalb haben wir bei scholarz.net eine extrem strikte Datenschutzpolitik. Wir bieten Ihnen Handwerkszeug und wir bieten Ihnen Speicherplatz. Was Sie damit machen ist Ihre Sache und geht uns nichts an. Alle Daten die Sie einstellen, gehören Ihnen und ausschließlich Ihnen. Niemand kann sie sehen, außer Sie selbst machen die Daten öffentlich. Wir durchsuchen Ihre Daten nicht, wir werten Ihre Daten nicht aus, und wir geben Ihre Daten nicht weiter. Weder die Forschungsdaten, noch die Profildaten, noch sonst etwas. Wir haben unsere eigenen Doktorarbeiten in scholarz.net. Wir wissen, wie wichtig das Thema ist und wir verhalten uns entsprechend.

Wie man mit LaTex Beamer arbeitet

Juli 14, 2009

Unter Studenten ist LaTex ein viel verwendetes Programm. Vor allem seine Fähigkeit, Texte zu formatieren und Formeln gut darzustellen, schätzen viele Hochschüler. Die Idee, die dahinter steckt,  sieht so aus: den Text im Programm niederschreiben, um die Formatierung hingegen kümmert sich die Software.  Kein Wunder, dass besonders Naturwissenschaftler andere Textverarbeitungsprogramme liegen gelassen haben.

LaTex bietet auch andere Programme wie Latex Beamer. Eine Software, mit der sich Präsentationen a la PowerPoint besser machen lassen. Einfach ist die Bedienung dazu allerdings nicht, denn sie bedarf viel Zeit, um sich in das Programm einzuarbeiten. Die Blogseite Productive Scholar zeigt in einem Artikel, wie man sich die mühsame Arbeit erspart und gibt eine genaue Einführung.

Mehr als nur Literaturverwaltung – und warum das so wichtig ist

Juli 10, 2009

Literaturverwaltung ist nur Mittel zum Zweck. Ich will die Ideen und Daten, die ich in meine Arbeit einbaue, gut belegen können. Viel wichtiger ist die Frage, wie ich all die Geistesblitze, Zitate, Grafiken, Formeln und Exzerpte zielgerichtet in meine Forschung einbauen kann, um meine Forschungsprojekte voranzubringen. Ich will all mein Wissen fruchtbar machen, für meine Doktorarbeit, Forschungspaper oder Diplom-, Magister oder Masterarbeit.

Die Letzten Tage haben wir einige Importmöglichkeiten für Zitationen und Literaturangaben vorgestellt. Klassische Literaturverwaltungsarbeit. Aber Literaturverwaltungen gibt es schon wie Sand am Meer, einige davon in diesem speziellen Bereich auch deutlich besser als scholarz.net. Bei scholarz.net geht es im Kern nicht um Literaturverwaltung, das ist nur der Einstieg und der Anfang des “Workflows”. Eigentlich geht es darum, mit scholarz.net sein Wissen besser zu organisieren und dadurch viel besser einzusetzen. Im Kern geht es um die Frage: Wie kann ich all die tausend Informationen, die ich Laufe der Zeit sammle, gewinnbringent und effizient für meine Forschung einsetzen?

Dafür haben wir einen einzigartigen neuen Ansatz entwickelt: die mehrdimensionale, nicht-hierarchische Wissensorganisation. Die folgende Grafik wirkt zwar auf den ersten Blick etwas verwirrend (jemand hat sie mal als LSD-Kugel verspottet :-) ), erklärt aber den Kern ganz gut. Außerdem haben wir sie ja ausführlich erklärt.Quotebook Wissensmanagement

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Quellen aus online Katalogen zu scholarz.net importieren

Juli 9, 2009

Die letzten Tage ging es um den Datenimport aus PubMed und Literaturverwaltungsprogrammen. Aber was, wenn man auf anderen Internetseiten oder online Katalogen recherchiert und seine Ergebnisse direkt in scholarz.net importieren möchte?

Wir arbeiten zwar an einigen spannenden Funktionen, die bibliographische Daten direkt aus den Seiten auslesen und neue Quellen daraus erstellen, aber die Fertigstellung wird noch etwas dauern. Bis dahin kann man sich aber mit einem kleinen Umweg behelfen:

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Daten aus Endnote und BibTeX zu scholarz.net importieren

Juli 8, 2009

Import-Formatescholarz.net unterstützt den Import von biblio-graphischen Daten in einigen verschiedenen Formaten, darunter die wichtigsten Literaturvewaltungs-Formate Endnote und BibTeX. Gestern ging es um den Import von bibliographischen Daten von PubMed zu scholarz.net. Heute zeigen wir am Beispiel Endnote, wie man seine Bibliothek aus einem Literaturverwaltungsprogramm zu scholarz.net übertragen kann.

Endnote Style

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Daten aus PubMed zu scholarz.net importieren – Naturwissenschaftler aufgepasst!

Juli 7, 2009

Biblographische Daten erfassen ist eine lästige und mühsame Aufgabe. Daher haben wir eine Reihe von Importmöglichkeiten entwickelt, die Ihnen das Sammeln von Quellen erleichtern.

Heute stellen wir die Naturwissenschaftler wahrscheinlich wichtigste Import-Funktion vor: der Import aus PubMed in 4 schnellen Schritten.

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Web 2.0 in der Wissenschaft – Letzter Teil: Haben Juristen keine Ahnung vom Internet?

Juli 3, 2009

Hätten Sie gedacht, dass Juristen und Künstler das Web 2.0 am wenigsten von allen Forschergruppen verwenden? Besonders bei den Juristen musste ich mir die Augen reiben – selbst Theologen, Philosophen und Sportler fühlen sich im Internet wohler. Ganz vorne liegen – wenig überraschend – die Medien- und Informatik-Fächer.

Web20-Nutzung

Und was denken Sie?

Welche Erkenntnisse Sie besonders interessant, spannend oder überraschend? Wo könnte man weiterforschen? Welche Fragen haben sich für Sie eröffnet oder geklärt? Wir freuen uns über Kommentare!

(Gestern Teil 3: Wer braucht schon Netzwerke?)
(Die vollständige Studie „Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0“ finden Sie hier.)

Web 2.0 in der Wissenschaft – Teil 3: Wer braucht schon Netzwerke?

Juli 2, 2009

Warum bloggen wir überhaupt?

52% der befragten Wissenschaftler lesen niemals Blogs, während gerade einmal jeder hunderste mehr als dreimal die Woche auf einem Blog zu Gast ist. Sind wir nur ein kleiner Haufen Esoteriker, der in seiner eigenen Brühe kocht?

Immerhin: zumindest 92% kennen den Begriff “Blog”. Und fast jeder zehnte Wissenschaftler ist aktiver Blogger, wenngleich die Mehrheit lieber über private Themen schreibt. Dabei sieht man doch an “Wissenswerkstatt” oder “Tiefes Leben”, dass eine Verknüpfung zwischen Wissenschaft und Blogs neue und spannende Möglichkeiten bietet: So werden unterschiedlichste Themengebiete abgedeckt, neue Perspektiven erschlossen und anregende Diskussionen gestartet.

Möglicherweise ist Bloggen aber doch eine zu aufwändige Tätigkeit, vor allem wenn sie wissenschaftlichen Ansprüchen an Exaktheit und Seriosität gerecht werden will. So liegt es vielleicht am schieren Zeitmangel im Wissenschaftsbetrieb, dass Blogs sich noch nicht auf ganzer Linie als Mittel der Wissenschaft durchgesetzt haben.

Blognutzung


Wer braucht schon Netzwerke?

Noch immer wissen 8% der Wissenschaftler nicht, was man unter Social Networking zu verstehen hat – und weitere 40% sind schlichtweg nicht überzeugt.

Diese Zahl überrascht uns dann doch. Wir sind davon ausgegangen, dass mindestens 85% der Wissenschaftler bei StudiVZ, XING &Co. angemeldet sind, da ja angeblich „jeder“ diese Paradebeispiele des Web 2.0 verwendet. Laut unserer Umfrage nutzen jedoch nur 23% diese Plattformen häufig bis sehr häufig, 35% selten bis eher selten.

Es ist nicht viel mehr als ein Gerücht, dass die Welt des Social Networking auch in der Wissenschaft angekommen sei – schade eigentlich, schließlich ist gerade das „Kontakte knüpfen“ schon am Beginn der akademischen Laufbahn sinnvoll. (Wer jetzt damit anfangen will, kann das ja gleich in scholarz.net tun ;-) ).

(Gestert Teil 2: Alltagshilfe und Todsünde Wikipedia)
(Die vollständige Studie „Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0“ finden Sie hier.)

Web 2.0 in der Wissenschaft – Teil 2: Alltagshilfe und Todsünde Wikipedia

Juli 1, 2009

Alltagshilfe und Todsünde Wikipedia

99% der von uns befragten Wissenschaftler kennen Wikipedia – über so einen hohen Bekanntheitsgrad kann sich im deutschsprachigen Raum wahrscheinlich nur noch der Papst freuen. Auch in der täglichen wissenschaftlichen Arbeit ist Wikipedia kaum mehr wegzudenken: 64% nutzen die Online Enzyklopädie häufig (mehr als einmal in der Woche), gerade einmal 5% nutzen sie nie.

Vermutlich gilt aber auch: kaum jemand wird vor seinem Professor zugeben, sich regelmäßig bei Wikipedia in Themengebiete einzulesen oder sie gar als Anlaufstelle für alle Gelegenheiten zu nutzen. Was aber der Fall ist: So erreicht die Aussage „Ich nutze Wikipedia zur schnellen Einführung in ein Themengebiet“ auf einer fünf-stufigen Likert-Skala (1 = trifft nicht zu, 5 = trifft voll zu) einen Mittelwert von 4,19. Der Aussage „Seiten wie Wikipedia sind eine echte Erleichterung für mich“ stimmen die Teilnehmer immerhin mit einem Wert von 3,49 zu.

Zugleich aber geben die Teilnehmer mit gleicher Vehemenz (Mittelwert 3,54) der – natürlich leicht ironisch gemeinten – Aussage Recht: „Aus Wikipedia zu zitieren ist eine Todsünde“. So kann man wohl von einem etwas zwiespältigen Erfolg von Wikipedia in der wissenschaftlichen Welt sprechen: jeder kennt sie, alle nutzen sie, aber darüber sprechen darf man höchstens beim Mittagessen mit Kollegen…

Jeder kennt Endnote

Von 2361 Teilnehmern, die unsere Fragebögen vollständig ausgefüllt hatten, kannten nur 12% diese Form des Reference Management nicht. Weitere 28% nutzen die Desktop Programme nicht, selbst wenn sie sie kennen. Ursache könnte beispielsweise die Furcht vor einem gewissen Einarbeitungsaufwand sein oder die Vermutung, daraus keinen erheblichen Nutzen zu ziehen. Dennoch sind sechs von zehn Doktoranden von den Vorzügen der desktopbasierten Literaturverwaltung überzeugt.

(Teil 1 gestern )
(Die vollständige Studie „Wissenschaftliches Arbeiten im Web 2.0“ finden Sie hier.)